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Warum liegt mein Foto seitlich? So behebst du es

Ein Bild sieht auf dem Handy perfekt aus, erscheint dann aber seitlich auf einer Website, in einem Editor oder bei einer Druckbestellung. Mit dem Bild ist nichts falsch: Ein winziges Etikett wird ignoriert.

Die kurze Antwort

Dein Handy speichert das Foto in der Form, in der es der Sensor erfasst hat, und fügt einen kleinen Vermerk hinzu, wo oben ist. Programme, die den Vermerk lesen, zeigen das Foto aufrecht. Programme, die ihn ignorieren, zeigen es seitlich. Eine Kopie mit tatsächlich gedrehten Pixeln zu speichern behebt das überall.

Was ist die EXIF-Ausrichtung?

EXIF sind die in einem Foto gespeicherten Informationen: das Kameramodell, das Datum, manchmal der Standort und ein Orientation-Wert von 1 bis 8. Der Wert sagt, ob das Bild unverändert, um 90 oder 180 Grad gedreht oder gespiegelt angezeigt werden soll.

Moderne Handy-Apps, Browser und Betriebssysteme wenden ihn automatisch an. Ältere Software, manche Upload-Formulare, Druckdienste und mehrere Bildeditoren tun das nicht, deshalb sieht dieselbe Datei je nach Öffnungsort anders aus.

So behebst du ein seitliches Foto

Öffne das Bild in einem Dreh-Tool, das mit den echten Pixeln arbeitet, dreh es in die gewünschte Richtung und speichere eine neue Datei. Weil die Pixel selbst gedreht sind, sieht es in jedem Programm richtig aus, egal ob es den Ausrichtungsvermerk liest.

Musst du das Bild zusätzlich spiegeln, etwa ein Selfie, das gespiegelt gespeichert wurde, nutze ein Spiegel-Tool für dieselbe Datei.

So vermeidest du es künftig

Das Drehen und Speichern einer Kopie vor dem Hochladen oder Drucken ist die zuverlässigste Gewohnheit. Als Screenshot zu teilen funktioniert auch, mindert aber die Qualität. HEIC-Fotos mit einem Tool in JPG umzuwandeln, das die Ausrichtung anwendet, wie diese Seite, liefert dir als Bonus eine aufrechte Datei.

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